Laufen – ein Lebenselixier mit Nebenwirkungen

Ob ehrgeiziger Wettkampfläufer, Wochenendjogger oder ambitionierter Läufer. Laufen ist zweifelsfrei eine tolle Möglichkeit, um abzuschalten, Ausgleich zum Arbeitsalltag zu finden, ein paar Pfunde abzunehmen oder das Herz-Kreislaufsystem fit zu halten. Der Körper kann jedoch vom Laufen auch Schaden nehmen. Eine falsche Lauftechnik, zu wenig Regeneration oder Überlastung sind typische Gründe für Läufer.

Das Laufen zählt zu den beliebtesten Sportarten Deutschlands. Was nicht so bekannt ist: Statistisch gesehen, verletzt sich jeder zweite aktive Läufer mindestens einmal pro Jahr und muss daraufhin eine Zeit lang mit dem Laufen pausieren. Die meisten Verletzungen sind Überlastungen, die sich auf eine zu hohe Intensität oder mangelnde Lauftechnik zurückführen lassen. 

Dabei geht es aber weniger um akute Verletzungen, wie sie in anderen Sportarten auftreten, sondern mehr um Abnutzungs- und Verschleißprobleme, wie Knorpelabnutzung und Sehnenreizungen. Davon betroffen sind in der Regel die Beine.

Fehlhaltungen entwickeln sich infolge falscher Belastungen, durch die bestimmte Muskeln überstrapaziert werden (eine typische Erscheinung bei Läufern), während andere zu wenig genutzt werden. Dies kann zu einer Vielzahl von Beschwerden führen, die von Schmerzen im unteren Rücken über eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte bis hin zu Knieproblemen. Zudem können Muskelfaserrisse, Verspannungen und Zerrungen auftreten.

schneller, weiter und weniger Verletzungsgefahr

Nun kommt die Pilates-Methode ins Spiel. Durch diese lassen sich die Grundlagen hinsichtlich Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Atmung schaffen, die eine gute Lauftechnik unterstützen, die Belastbarkeit des Körpers sowie seine Regenerationsfähigkeit erhöhen und Verletzungen vorbeugen.

Das Kernstück des Pilates-Trainings lässt sich mit den einfachen Worten „Rumpf ist Trumpf“ zusammenfassen, denn hier steht vor allem die Kräftigung des Cores im Mittelpunkt. Auch für Läufer ist das Zusammenspiel der Rumpfmuskulatur von enormer Bedeutung – gerade, wenn das Tempo angezogen wird.

Pilates ist eine Trainingsform, bei der es vor allem auf die Qualität von Bewegungen ankommt. Statt immer wieder isolierte Muskelbewegungen zu wiederholen, wird beim Pilates der gesamte Körper gefordert. Grundlage jeder Übung ist es, sich auf alle beteiligten Muskeln und Gelenke zu konzentrieren.

Beim Pilates trainiert man seine Beweglichkeit, koordinative Fähigkeiten und kräftig die Körpermitte. Insbesondere die Tiefenmuskulatur wird dabei gestärkt und entlastet so den Rücken und beugt Beschwerden vor.

Warum Pilates für Läufer gut ist

Pilates-Übungen verhelfen zu einer stärkeren, beweglicheren Wirbelsäure, stabilisieren die Körpermitte und fördern eine schnellere Erholung von Belastungen oder Verletzungen.

Für einen Läufer ist die richtige Körperhaltung eine wichtige Voraussetzungen für einen gesunden Lauf und eine bessere Leistung beim Laufen, diese wiederum ist sehr stark von einer stabilen Körpermitte abhängig. Pilates fördert die Entwicklung eines soliden Körperkerns indem es die Muskeln von Rumpf, Hüften, Schultern und Beckens in ihrer Funktion unterstützt und kräftigt: Das kann Haltung, Technik, Balance und Stabilität enorm verbessern.

Dadurch bist Du in der Lage, Dich auf die Stellung von Kopf und Nacken in Bezug auf Wirbelsäule und Becken, sowie auf Deine Beine und Zehen zu konzentrieren. Alle positiven Effekte zusammengenommen ergeben effizientere Bewegungsabläufe und eine geringere Verletzungsgefahr.

Was Pilates mit Dir als Läufer macht

  • baut Deine Rückenmuskulatur gleichmäßig auf
  • streckt und richtet Deine Wirbelsäule für eine bessere Stabilität aus
  • erweitert Dein Zwerchfell
  • verbessert Deine Balance
  • erhöht Deine Beweglichkeit
  • verstärkt die Beweglichkeit Deiner Hüfte und Schultern
  • steigert Deine Konzentration durch gezielte Atmung
  • fördert Deine aufrechte Körperhaltung beim Laufen
  • hilft Deinem Körper, sich schneller von Verletzungen zu erholen

besser und gesünder Laufen 

Eine stärkere und stabilere Körpermitte hilft Dir als Läufer:

  • effizienter bergauf und effektiver bergab zu laufen
  • durch die vollständige Ausdehnung des Zwerchfells Sauerstoffversorgung und Ausdauer zu erhöhen
  • sich durch ein stärkeres körperliches Bewusstsein auf die richtigen Bewegungsabläufe zu konzentrieren
  • die Ermüdung durch eine geringere Belastung des Körpers zu verringern
  • durch effizientere Bewegung Deine Laufzeiten zu verbessern
  • ohne Schmerzen zu laufen!

Laufen, Joggen und Pilates – eine Top Kombination

Gerade für Läufer und Jogger trägt Pilates dazu bei, eine kräftigere und stabilere Körpermitte aufzubauen, wodurch die Leistung gesteigert und Schmerzen oder gar Verletzungen vorgebeugt werden können. Dabei kommt es nicht darauf an, „Muskelberge“ aufzubauen, sondern die Muskulatur in ihrer Funktionalität zu stärken.

Aber auch SportlerInnen anderer laufintensiven Sportarten dürfen sich hier gern angesprochen fühlen, da für diese ähnliches gilt. Genannt sei da Handball, Fußball, Tennis,…..

Der Aufruf gilt daher an alle LäuferInnen: Suche Dir ein ”Pilates für Läufer” Training als regelmäßiges Ausgleichstraining. Bei mir findest Du dieses Training jede Woche und das sogar als online Training, flexibel ohne Vertragsbindung. 

Probiere es einfach mal aus: www.fitnesscoach-ruhrgebiet.de/pilates 

Bei Fragen, melde Dich gern.