Training übers Internet von zu Hause aus, ist stark im kommen. Völlig gleich ob es sich dabei um ein klassisches Workout oder ein spezifischeres Training wie Pilates oder Yoga handelt. Das Onlinetraining kann zu einem echten Highlight und regelmäßigem Bestandteil Deines Alltags werden. In dem folgenden Artikel erhältst Du wertvolle Tipps, damit Dein Onlinetraining Spaß macht und Erfolg zeigt.

Die Technik wählen

Für ein Onlinetraining brauchst Du auf jeden Fall eine vernünftige und stabile Internetverbindung. Vor allem wenn Du nicht zu Hause in Deinem eigenen Netzwerk bist oder gar über eine Handyverbindung gehen möchtest. Genauso sollte Dir bewusst sein, ob Du eine Datenflatrate hast oder ob Dir für Datentransfer über das Internet zusätzliche Kosten entstehen. Da beim Onlinetraining große Datenmengen übertragen werden, kann da einiges zusammen kommen.

In den Internetanschlüssen zu Hause ist das in der Regel alles inklusive

Nun überlege Dir ob Du mit dem Handy, dem Tablet, einem Notebook oder über einen PC am Training teilnehmen möchtest. Du brauchst auf jeden Fall Lautsprecher und ein Display, damit Du Deinen Trainer sehen und hören kannst. Das Display kann dabei nicht groß genug sein. Falls Du es möglichen machen kannst, Deinen Fernseher als Display zu nutzen, wäre das natürlich perfekt.

Nicht zwingend nötig, aber empfehlenswert ist auch der Anschluß einer Kamera und eines Mikros, damit Dein Trainer auch Dich sehen und hören kann. Nur so ist es möglich, dass Dir Dein Trainer Korrekturen geben kann und Du mit ihm/ihr oder den anderen Teilnehmern sprechen kannst.

einen geeigneten Kurs wählen

Das klingt ganz einfach, ist es vielleicht auch – doch nicht für jeden. Genauso wie Du vielleicht für Probestunden von Fitnessstudio zu Fitnessstudio gehen würdest, kannst Du die Kurse im Internet ebenfalls ausprobieren und oft auch kostenfrei. Suche Dir verschiedene Anbieter für Dein Wunschkursthema aus, schau Dir die Rahmenbedingungen an und probiere den Kurs aus.

Zahlreiche Kriterien sind für einen passenden und guten Kurs entscheidend:

  • das für Dich passende Kursthema (BBP, Pilates, Yoga,….)
  • Uhrzeit und Wochentag des Kurses
  • Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Trainer auch außerhalb des Trainings
  • Online Buchungsmöglichkeiten
  • flexibles Kurssystem, Blockkurse oder Vertragsbindung
  • Stornierungsmöglichkeit, falls Du mal nicht teilnehmen kannst
  • Übertragbarkeit Deiner Stunden auf andere
  • ist es ein echter Livekurs, bei dem der Trainer wahrhaftig da ist (kein Videokurs)
  • Korrekturen durch den Trainer
  • Motivation und abwechslungsreiche Übungen

Wenn das Gesamtpaket stimmt, wird Dir dieser Onlinekurs lange viel Spaß bereiten.

den richtigen Trainingsplatz finden

Sind die technischen Voraussetzungen geschaffen brauchst Du noch einen geeigneten Trainingsort. Die Möglichkeiten zu Hause sind natürlich sehr unterschiedlich. Natürlich wäre es toll, wenn Du eine Terrasse, einen Garten oder einen großen Balkon hast, nach draußen zu gehen. Aber auch dafür brauchst Du passendes Wetter. Suche Dir also auf jeden Fall einen Indoorplatz. Im Prinzip spielt es keine Rolle ob es sich dabei um Dein Wohnzimmer, Deine Küche, den Flur oder das Schlafzimmer handelt. Wichtig wäre es, dass Du einen Platz hast, wo Du Dich komplett lang ausgestreckt hinlegen kannst und im liegen die Arme auf der Seite ausstrecken kannst. Außerdem ist es ratsam keine sturzgefährdeten Gegenstände wie Blumenvasen in der direkten Nähe zu haben. Denn auch im Stand solltest Du mit seitlich ausgestreckten Armen um Dich herum Platz haben. 

Wenn Du so einen Platz gefunden hast – kann das Training schnell beginnen. 

mit Deinem Trainer Kontakt aufnehmen

Wenn Du Dir Deinen Wunschkurs ausgesucht hast, bei dem Du Dein Probetraining absolvieren möchtest, nimm einfach mal Kontakt mit Deinem Trainer auf. Ob nun per E-Mail, WhatsApp, Telefon oder Kontaktformular im Internet. Schildere ihm, dass Dich der Kurs interessiert und weise ggf. auch auf eventuelle körperliche Einschränkungen hin, so dass Dein Trainer darauf Rücksicht nehmen kann. Probleme mit den Knien, den Schultern oder den Handgelenken sollte Dein Trainer kennen. Außerdem ist es so die ideale Möglichkeit, dass Ihr Euch außerhalb des Trainings kennenlernen könnt.

Anmeldeprozess klären

Onlinetrainings können über verschiedenste Plattformen erfolgen: Zoom, Skype und YouTube sind die gängstigen. Es gibt sicher noch weitere. Mach Dich schlau, mit welchem Programm Dein Trainer oder Anbieter arbeitet, damit Du eventuell noch etwas auf Deinem Rechner oder Handy installieren kannst. Kurz vor dem Training wäre das eine unangenehme Überraschung und verursacht Stress, weil Du zu spät zum Training kommst.

Ke nachdem mit welchem Programm Dein Trainer arbeitet, erfolgt auch der Erhalt der Zugangsdaten auf unterschiedliche Art und Weise. Oft wird Dir der Zugangslink rechtzeitig vor dem Training zu geschickt. Achtung hier: Solche Mails landen gern im Spammordner Deines Mailprogramms. Bei anderen kannst Du Dir die Daten von der Homepage Deines Anbieters holen. Wenn Du vorher weißt wie das ganze funktioniert, kann auch das erste Training entspannt starten.

Wenn Du den Kontakt mit Deinem Trainer hergestellt hast, kannst Du mit diesem vielleicht auch eine Testverbindung aufbauen, um zu prüfen, ob alles funktioniert – alles außerhalb der geplanten Trainingszeit natürlich.

rechtzeitig einwählen

Du hast Dich zu einem Training angemeldet, die Zugangsdaten erhalten, den passenden Platz ausgewählt und gleich soll es losgehen. Dann wähle Dich rechtzeitig vor dem Training ein, nicht erst 2 min vor Kursbeginn. 10-15min vor Kursbeginn ist da viel sinnvoller. Bedenke, dass es zimmermal technische Schwierigkeiten geben kann. Auch die anderen Teilnehmer und der Trainer sind dann schon da und man kann vor dem Training noch ein bisschen untereinander plaudern, was ein sehr angenehmes Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Auch wenn nachher jeder für sich allein trainiert, ist man doch zusammen.

Feedback geben

Wenn Du die obigen Punkte alle bedacht und umgesetzt hast, sollte einem tollen Onlinetraining nichts im Wege stehen. Du kannst dem ganzen aber noch eine Krone aufsetzen, in dem Du Deinem Trainer aktives Feedback gibst. Sage ihm was Dir am Training gefallen hat und was Du Dir noch wünschen würdest. Vielleicht gibst Du ihm auch eine Rückmeldung wie sich das Training für Dich auswirkt und wie es Dir nach dem Training ging. Vielleicht gibt es auch neue körperliche Entwicklungen, welche Dein Trainer kennen sollte. Dein Trainer will sich auch weiter entwickeln und ist über jedes Feedback dankbar. Außerdem schaffst Du so eine viel größere Nähe und wirst noch mehr in Deine neue Trainingsgruppe integriert.